Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg mit Rosemarie Köhler
Kulturhistorische Park-, Friedhofs- und Stadtspaziergänge
Programm 2013
Rüdesheimer Platz – Wilmersdorf vom Feinsten
Geschichte der 1910–1914 geplanten Gartenstadt mit verspielten Fassaden, Erkern und den Gartenterrassen. Durch gepflegte Kleingärten, an der Lindenkirche vorbei bis zur „Schlange“, der eigenwilligen Wohnanlage über der Autobahn.
Treff: U-Bahnhof Rüdesheimer Platz, Ausgang Homburger Straße
Sonntag, 05.05.2013, 11 Uhr • Sonntag, 09.06.2013, 14 Uhr
Literaturspaziergang Villenkolonie Grunewald
Wo Hermann Sudermann wohnte und Hans Ullstein Freunde und Autoren empfing. Wo Judith Kerr ihr „Rosa Kaninchen“ zurücklassen musste. Zu den Wohn- und Arbeitsorten von Schriftstellern und Intellektuellen. Kleine Pause in einem der schönsten Privatgärten Grunewalds. Ein Spaziergang durch eine Epoche der deutschen Literaturgeschichte von der Blüte bis zum „Gleis 17“.
Treff: S-Bahnhof Grunewald, Ausgang Fontanestraße
Dienstag, 01.01.2013, 11 Uhr • Donnerstag, 09.05.2013, 11 Uhr
Nach Schmargendorf – zum „wilden Eber“
Hier wohnt man gerne! Ruhige Gegend, viele Geschäfte, ein schmuckes Rathaus und schöne Plätze – sogar mit einem „wilden Eber“. Gang über den kleinen Friedhof, vorbei an Kirchen – eine klein, die andere gewaltig – und viel Geschichte von gestern und heute!
Treff: Rathaus Schmargendorf (Berkaer Platz 1)
Sonntag, 12.05.2013, 13 Uhr • Sonntag, 02.06.2013, 13 Uhr
Frühling am Schlachtensee
Romantisch schön – der See am Rande des Grunewalds, Umfang 5,5 km, Tiefe 8,5 m, das Wasser nahezu von Trinkwasserqualität. Stationen:
S-Bahnhof Schlachtensee, Marinesiedlung (hier wohnten Willy Brandt und Familie), Bootsverleih und Badestellen, „Alte Fischerhütte“, Treppchen zwischen Häusern, Bauten von Hermann Muthesius. Vorbei an sehenswerten Villen und Landhäusern bis zum Mexikoplatz.
Treff: S-Bahnhof Schlachtensee, Durchgang unten
Freitag, 29.03.2013, 13 Uhr • Sonntag, 14.04.2013, 13 Uhr
„Neuer“ Weg zu Heinrich und Henriette – vom Kleistgrab zum Dorf Stolpe
Jetzt neu und würdevoll: die Grabstelle Kleist/Vogel und die Tragödie am 21. November 1811 am Ufer des kleinen Wannsees. Bemerkenswerte Villen, Landhäuser und Bauten der Neuen Sachlichkeit in der Bismarckstraße. Das Schicksal des Schauspielerehepaars Heinrich George und Berta Drews. Schöne Ausblicke über die Seen und im „Gänsemarsch“ am Pohlesee entlang zum ehemaligen Dorf Stolpe.
Treff: S-Bahnhof Wannsee, vor dem Eisladen
Sonntag, 24.03.2013, 11 Uhr • Mittwoch, 01.05.2013, 14 Uhr
Spaziergang ins „Blaue“, „Grüne“ und „Sonnengelbe“
Auf guten Wegen zu einem Stück wenig bekanntes Berlin. Bauen heute! Leben in der Villa und das kleine Glück unterm Sonnenschirm. Romantik am See und der Frühling ist da! Arbeiten und Wohnen zwischen den Gleisen. Ungewöhnliche Ein- und Ausblicke! Ein Weg vom Bahnhof zum Bahnhof! Kommen Sie mit und lassen Sie sich überraschen. Ich freue mich!
Treff: S-Bahnhof Grunewald, Ausgang Fontanestraße
Sonntag, 07.04.2013, 13 Uhr • Montag, 20.05.2013, 11 Uhr
Kulturhistorische Stadtspaziergänge
Breitenbachplatz – Versuchsiedlung und „Roter Block“
Die Wohnbebauung am Breitenbachplatz mit Villen und Landhäusern wurde 1915 von drei verschiedenen Gemeinden - Dahlem, Steglitz und Wilmersdorf - geplant. In der Mitte lag ein prächtiger Schmuckplatz, der heute durch die Stadtautobahn in zwei Teile zerrissen ist. Der Weg führt zu der Versuchssiedlung Schorlemer Allee (Wassili u. Hans Luckhardt, Alfons Anker) und zeigt den „Wahnsinn“ einer autogerechten Stadt. Vorbei an der kleinen Kirche der Priesterbruderschaft St. Pius X. und dem ehem. Reichsknappschaftshaus (Max Taut u. Franz Hoffmann) zur „Künstlerkolonie“, dem sogen. „Roten Block“. Hier lebten von 1927 bis zu den Repressalien der Nazis viele „linke“ Intellektuelle und Künstler wie E. Bloch, E. Busch, W. Leonhard, W. Hasenclever, Steffi Spira u.a. 2 Std. EUR 8.—
Treff: U-Bahnhof Breitenbachplatz, Ausg. Schorlemer/Engler Allee
Nach Britz – zur berühmten „Hufeisensiedlung“
Auf dem Gebiet des ehemaligen Rittergutes Britz schufen verantwortungsbewußte und zukunftsorientierte Architekten, Stadtplaner und Gartengestalter in Zeiten großer Wohnungsnot (1925-1933) eine einzigartige Wohnanlage mit mehr als 1000 Wohnungen. Das Besondere: Typisierte Wohnungen in Großproduktionen von einer schlichten Bauweise, die jedoch durch farbige Akzente, gegliederte Fassaden und Treppenhäuser sowie großen Freiflächen und Mietergärten heute zu den Schlüsselzeugnissen des sozialen Wohnungsbaus des 20. Jahrhunderts gehören. Seit Juli 2008 wurde die Siedlung in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
Dauer 2 Std. EUR 8.--
Treff: U-Bahnhof Blaschkoallee, Ausgang Fritz-Reuter-Allee
Auf nach Tempelhof!
Gang durch die nach dem 1. Weltkrieg von Fritz Bräuning geplante Gartenstadt mit ca. 2000 Einfamilienhäusern für Kriegsgeschädigte und Kriegsteilnehmer. Das Leben heute in einer von Grünzügen und einem Parkring umschlossenen Wohnsiedlung mit Erkern-- und Laubengangbauten, Plätzen und Brunnen, Wirtschafts- und „Dungwege“. Leben wie „im Dorf“, eine Idylle und jetzt ohne Fluglärm. - Geschichte der Templer. - Jüdisches Leben bis 1933. - Zum Haus Schulenburgring 2, Ort der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde am 2.5.1945 - . 2 Std. EUR 8.--
Treff: S-Bahnhof Tempelhof, runde Bahnhofshalle
NEU
Rund um den Ludwigkirchplatz:
Beliebte Wilmersdorfer Wohngegend mit vielen Grünflächen, Spielplätzen und Restaurants um einen gewaltigen Sakralbau: die 1896/97 von August Menken errichtete Katholische St. Ludwig Kirche. Ein Novum im überwiegend protestantischen Berlin. Proteste blieben nicht aus, kamen sogar von Kaiserin Auguste-Victoria. Viele bemerkenswerte Wohn- und Geschäftsbauten. Sehr ungewöhnlich – ein Stück ferner Osten („Thai-Wiese“) und ein origineller „Senioren Aktivplatz“ im Preußenpark. Mit Dr. Udo Felbinger
2 Std., EUR 8.—
Treff: Pariser Str. Ecke Uhlandstr. (Bushaltest.)
Kulturhistorische Literatur und Parkspaziergänge
Literaturspaziergang Villenkolonie Grunewald
Wo Hermann Sudermann wohnte und Hans Ullstein Freunde und Autoren empfing. Wo Judith Kerr ihr „Rosa Kaninchen“ zurücklassen und ins Exil gehen musste. Wo Walther Rathenau residierte und seine politischen Konzepte erdachte. - Zu den Wohn- und Arbeitsorten von Schriftstellern und Intellektuellen. Kleine Pause in einem der schönsten Privatgärten Grunewalds, für jedermann geöffnet. Ein Spaziergang durch eine vornehme Gegend Berlins und durch die deutsche Literaturgeschichte von der Blüte bis zum „Gleis 17“. 2 Std. EUR 8.--
Treff: S-Bahnhof Grunewald, Ausgang Fontanestraße
NEU
Nach Potsdam – zum Paradiesgärtlein
Besichtigung der Freianlagen des Botanischen Gartens der Universität Potsdam. Ein kostbares Schmuckstück: das Paradiesgärtlein, zwischen 1841 und 1845 vom Hofgärtner Hermann Sello angelegt mit botanischen Raritäten wie dem Taschentuchbaum und dem Gartenpavillon (Stibadium).Vorbei am Drachenhaus mit Blick zum Belvedere auf dem Klausberg zur „Hofgärtner-Grablege“(Sello, Lenne) auf dem historischen Friedhof Bornstedt.
2 – 2 ½ Std. EUR 8.—
Treff: Haltestelle Orangerie (Busse 695, 606 v. Potsdam Hauptbahnh.)
Alle Führungen ohne Voranmeldung, 2 Stunden, 8 Euro
Fon 030 8 32 51 01 • www.rosemariekoehler.de •
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